Auf Einladung der bündnisgrünen Fraktion Pankow nahmen zwei Mitglieder des Vorstandes am Frühjahrsempfang von Bündnis 90/Die Grünen am 6. März im Roadrunners Club im alten Kesselhaus teil. Ab 19:30 Uhr berichteten Ramona Pop, Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, und Stefan Gelbhaar, Mitglied des Deutschen Bundestages, in einer kleinen Talkrunde über Neuigkeiten von der Verkehrswende in Berlin und Deutschland. Danach gab es die Möglichkeit mit den anwesenden Politikern und Gästen der Bezirkspolitik, sowie Vertetern der verschiedensten Pankower Vereine ins Gespräch zukommen. Diese Gelegenheit nutzten wir, um auf unser Problem der fehlenden Lärmschutzwand an der BAB 10 am Kappgraben wiederholt hinzuweisen. Wir haben jeweils im Einzelgespräch mit dem Staatssekretär für Verkehr Ingmar Streese und Stefan Gelbhaar MdB die unzumutbare Situation aufgezeigt und zugleich um Unterstützung und Problemlösung gebeten. Diese wurde uns zugesichert.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.

Am Mittwoch, den 6. November wurde endlich mit der Beräumung des Pariser Platzes begonnen. Diese Maßnahme hatten wir als Verein schon vor mehren Jahren beim Grünflächenamt eingefordert. Damals wurde uns dies als Ausgleichsmaßnahme für andere Bauvorhaben im Bezirk Pankow zugesagt. Ziel war es, die durch die Ruine entstandene Gefahrenstelle zu beseitigen und den Platz zu verschönern. Zu diesen Thema hatten wir Euch Mitglieder im September 2016 befragt.

Zur Erinnerung: Im September 2016 hatten wir gemeinsam als Verein mit Unterstützung der Bürgerstiftung Karow und Johannes Kraft den Pariser beräumt. Entstanden war die Idee bei unserem Gespräch mit Johannes Kraft in unserem Vereinshaus im April 2016. Anschließend wurde mit dem Bezirksamt Pankow vereinbart, die Gefahrenstelle schrittweise zu beseitigen.

Nach mittlerweile drei Jahren ist dies nun geschehen. In der Zwischenzeit haben wir durch ein Absperrband auf die Gefahrenstelle hingewiesen. Nun bleibt nur noch abzuwarten, wann die frei gewordene Fläche begrünt wird. Auf Nachfrage bestätigte uns das Grünflächenamt Pankow, dass der Senat plane, eine Wiese aus gebietsheimischen Arten anzulegen. Außerdem wurde aufgrund unserer Nachfrage veranlasst, dass das Pflegerevier des Amtes die Lage noch einmal genauer prüft. Für uns zeigt sich trotz der langen Verfahrensdauer, dass beharrliches Engagement, häufiges Nachfragen sowie Eigeninitiative und Geduld sich letztlich lohnen.

Um den Anforderungen der wachsenden Stadt gerecht zu werden, hat das Bezirksamt Pankow und die Bezirksverordnetenversammlung Pankow beschlossen, einen Rahmenplan für Karow zu erstellen. Ein Rahmenplan ermittelt Potentiale und gibt Empfehlungen, wie in der Region gebaut und die Infrastruktur entwickelt werden sollte. Wird er vom Bezirksamt oder der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen, so erhält er eine rechtlich bindende Wirkung.

Die Erstellung des Rahmenplans Karow wird von einem Beirat begleitet, dem auch Anwohner und örtliche Vereine angehören. Diese wurden aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählt. Auch wir als Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. hatten uns für eine Teilnahme im Beirat beworben. Leider wurde unsere Bewerbung vom Bezirk nicht angenommen.

Die im Beirat vertretenen Anwohner zeigen sich nun stark über das Ergebnis der Rahmenplanung besorgt. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Rahmenplanung „kein akzeptables und umfassendes Ergebnis erzielt.“ Auch wir, der Vorstand der Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. teilen diese Sorge ausdrücklich. In unserem Engagement haben wir in der Vergangenheit wiederholt und nachdrücklich auf die katastrophale Verkehrslage in Karow hingewiesen. Auch wir können nicht erkennen, dass diese Problematik in den Planungen ausreichend beantwortet wird.

Die im Beirat vertretenen Anwohner haben daher einen Antrag geschrieben. Sie fordern, dass Karow noch vor Baubeginn leistungsfähig durch den öffentlichen Personennahverkehr und durch den Autoverkehr erschlossen wird. Sie fordern, dass auch das Schichtenwasserproblem in Karow noch vor Baubeginn gelöst wird. Darüber hinaus fordern sie eine klare Geschossbegrenzung für Neubauten. Wir, die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. unterstützen diesen Antrag ausdrücklich.

Wenn mindestens 1000 Unterschriften für den Einwohnerantrag gesammelt werden können, dann muss die Bezirksverordnetenversammlung von Pankow den Antrag behandeln und darüber abstimmen. Eine Unterschrift für den Antrag geben kann jede Person, die im Bezirk Pankow wohnt und über 16 Jahre alt ist.

Wir bitten Euch, liebe Mitglieder und Nachbarn, diesen Antrag zu unterstützen und auch Eure Unterschrift zu geben. Unterschriftenlisten liegen aus beim Schuhmacher André Reikowski in der Achillesstraße 67 und in der Birken Apotheke in der Bahnhofstraße 17A, sowie selbstverständlich bei uns im Vereinshaus Nerthusstube im Nerthusweg 46/48. Lasst uns uns alle – Bürger, Initiativen und Vereine – gemeinsam für unser Karow engagieren.

Amtliche Informationen zum Rahmenplan Karow seitens des Bezirksamtes von Pankow gibt es hier:
https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung/verbindliche-bauleitplanung/artikel.757978.php

Den Einwohnerantrag im Wortlaut mit Begründung und einer vorgedruckten Unterschriftenliste gibt es unter anderem auf unserer Internetseite unter diesem Link:
http://www.kappgraben.de/wp-content/uploads/2019/06/Einwohnerantrag_Rahmenplan_Karow.pdf


Der Pankower Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) besuchte auf Einladung des Vorstandes unser Sommerfest. Von dort aus unternahm er gemeinsam mit einigen Vorstandsmitgliedern einen Rundgang durch die Siedlung. Dabei besuchten wir vor allem das Ende der Lärmschutzwand an der Autobahn und berichteten über die damit verbundenen Probleme. Des Weiteren nutzten wir die Gelegenheit auch, um mit ihm über die Themen Straßen und Gehwege, Grünflächen und den Kappgraben zu sprechen. Wir zeigten Herrn Benn ebenfalls das Vereinshaus und berichteten ihm über die damit verbundene Arbeit und die zum Teil bestehenden Probleme. So konnte unser Pankower Bürgermeister einen guten Eindruck von unserer Vereinsarbeit und dem Vereinsleben erhalten. Anschließend verweilte er auch noch eine Weile auf unserem Sommerfest und kam mit Mitgliedern ins Gespräch. Er sicherte uns zu, mit uns in Kontakt zu bleiben und uns bei auftretenen Problemen zu unterstützen.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.

Am Freitag den 25. Mai waren wir eingeladen zum Maiempfang des Pankower Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup und der SPD Pankow. Die Veranstaltung fand im Strandbad Weißensee statt. In gemütlicher Atmosphäre hatten wir Gelegenheit mit Vertretern des Bezirks Pankow, des Landes Berlin, Bundestagsabgeordneten und Vertretern anderer Vereine zu sprechen. Gern nutzen wir diesen Abend um mit Kommunalpolitikern über unsere Themen der Siedlung zu reden und immer wieder auf noch bestehende Probleme, wie die fehlende Lärmschutzwand an der Autobahn sowie die allgemeine Verkehrssituation im Norden Pankows, aufmerksam zu machen.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.