Um den Anforderungen der wachsenden Stadt gerecht zu werden, hat das Bezirksamt Pankow und die Bezirksverordnetenversammlung Pankow beschlossen, einen Rahmenplan für Karow zu erstellen. Ein Rahmenplan ermittelt Potentiale und gibt Empfehlungen, wie in der Region gebaut und die Infrastruktur entwickelt werden sollte. Wird er vom Bezirksamt oder der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen, so erhält er eine rechtlich bindende Wirkung.

Die Erstellung des Rahmenplans Karow wird von einem Beirat begleitet, dem auch Anwohner und örtliche Vereine angehören. Diese wurden aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählt. Auch wir als Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. hatten uns für eine Teilnahme im Beirat beworben. Leider wurde unsere Bewerbung vom Bezirk nicht angenommen.

Die im Beirat vertretenen Anwohner zeigen sich nun stark über das Ergebnis der Rahmenplanung besorgt. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Rahmenplanung „kein akzeptables und umfassendes Ergebnis erzielt.“ Auch wir, der Vorstand der Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. teilen diese Sorge ausdrücklich. In unserem Engagement haben wir in der Vergangenheit wiederholt und nachdrücklich auf die katastrophale Verkehrslage in Karow hingewiesen. Auch wir können nicht erkennen, dass diese Problematik in den Planungen ausreichend beantwortet wird.

Die im Beirat vertretenen Anwohner haben daher einen Antrag geschrieben. Sie fordern, dass Karow noch vor Baubeginn leistungsfähig durch den öffentlichen Personennahverkehr und durch den Autoverkehr erschlossen wird. Sie fordern, dass auch das Schichtenwasserproblem in Karow noch vor Baubeginn gelöst wird. Darüber hinaus fordern sie eine klare Geschossbegrenzung für Neubauten. Wir, die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. unterstützen diesen Antrag ausdrücklich.

Wenn mindestens 1000 Unterschriften für den Einwohnerantrag gesammelt werden können, dann muss die Bezirksverordnetenversammlung von Pankow den Antrag behandeln und darüber abstimmen. Eine Unterschrift für den Antrag geben kann jede Person, die im Bezirk Pankow wohnt und über 16 Jahre alt ist.

Wir bitten Euch, liebe Mitglieder und Nachbarn, diesen Antrag zu unterstützen und auch Eure Unterschrift zu geben. Unterschriftenlisten liegen aus beim Schuhmacher André Reikowski in der Achillesstraße 67 und in der Birken Apotheke in der Bahnhofstraße 17A, sowie selbstverständlich bei uns im Vereinshaus Nerthusstube im Nerthusweg 46/48. Lasst uns uns alle – Bürger, Initiativen und Vereine – gemeinsam für unser Karow engagieren.

Amtliche Informationen zum Rahmenplan Karow seitens des Bezirksamtes von Pankow gibt es hier:
https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung/verbindliche-bauleitplanung/artikel.757978.php

Den Einwohnerantrag im Wortlaut mit Begründung und einer vorgedruckten Unterschriftenliste gibt es unter anderem auf unserer Internetseite unter diesem Link:
http://www.kappgraben.de/wp-content/uploads/2019/06/Einwohnerantrag_Rahmenplan_Karow.pdf


Der Pankower Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) besuchte auf Einladung des Vorstandes unser Sommerfest. Von dort aus unternahm er gemeinsam mit einigen Vorstandsmitgliedern einen Rundgang durch die Siedlung. Dabei besuchten wir vor allem das Ende der Lärmschutzwand an der Autobahn und berichteten über die damit verbundenen Probleme. Des Weiteren nutzten wir die Gelegenheit auch, um mit ihm über die Themen Straßen und Gehwege, Grünflächen und den Kappgraben zu sprechen. Wir zeigten Herrn Benn ebenfalls das Vereinshaus und berichteten ihm über die damit verbundene Arbeit und die zum Teil bestehenden Probleme. So konnte unser Pankower Bürgermeister einen guten Eindruck von unserer Vereinsarbeit und dem Vereinsleben erhalten. Anschließend verweilte er auch noch eine Weile auf unserem Sommerfest und kam mit Mitgliedern ins Gespräch. Er sicherte uns zu, mit uns in Kontakt zu bleiben und uns bei auftretenen Problemen zu unterstützen.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.

Am Freitag den 25. Mai waren wir eingeladen zum Maiempfang des Pankower Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup und der SPD Pankow. Die Veranstaltung fand im Strandbad Weißensee statt. In gemütlicher Atmosphäre hatten wir Gelegenheit mit Vertretern des Bezirks Pankow, des Landes Berlin, Bundestagsabgeordneten und Vertretern anderer Vereine zu sprechen. Gern nutzen wir diesen Abend um mit Kommunalpolitikern über unsere Themen der Siedlung zu reden und immer wieder auf noch bestehende Probleme, wie die fehlende Lärmschutzwand an der Autobahn sowie die allgemeine Verkehrssituation im Norden Pankows, aufmerksam zu machen.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.


Das vierte und letzte Treffen mit einem Kandidaten für den Deutschen Bundestag hatten wir am 4. September mit Stefan Gelbhaar. Herr Gelbhaar ist derzeitig Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und der Pankower Direktkandidat für den Deutschen Bundestag von Bündnis 90/Die Grünen. Wir sprachen bei einem gemeinsamen Spaziergang und anschließend im Vereinshaus über einige Probleme unserer Nachbarschaft. So thematisierten wir vor allem die Lärmbelastung durch die Autobahn und die dazugehörige an der Landesgrenze endende Lärmschutzwand sowie die problematische Verkehrsanbindung Karows. Herr Gelbhaar sagte uns seine Unterstützung zu. Selbstverständlich stellten wir auch unseren Verein und seine Arbeit vor. Alles in allem führten wir wieder ein sehr interessantes Gespräch und vereinbarten in Kontakt zu bleiben.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.


Unser drittes Treffen mit einem Kandidaten für den Deutschen Bundestag fand am 7. August statt. Wir trafen uns mit Gottfried Ludewig, derzeit Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und Pankower Direktkandidat der CDU für den Deutschen Bundestag. Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Siedlung und einem anschließenden Gespräch im Vereinshaus thematisierten wir wieder einige Probleme unserer Nachbarschaft. So sprachen wir vor allem über den Lärm durch die Autobahn und die an der Landesgrenze endende Lärmschutzwand, sowie den neu enstehenden Rastplatz.

Auch sprachen wir über die ausgefallenen Laternen im Arboretum, die seit Monaten nicht durch den Bezirk repariert wurden. Hier und zum Zustand des Parisers sicherte uns besonders Johannes Kraft, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung von Pankow, der Herrn Ludewig begleitete, seine Unterstützung zu. Insgesammt führten wir wieder ein sehr interessantes Gespräch und Herr Ludewig sicherte uns zu, in stetigem Kontakt zu bleiben und uns bei gemeinsamen Zielen zu unterstützen.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.