Wie der Bucher Bote kürzlich berichtete, gibt es Überlegungen den bestehenden Spielplatz im Arboretum zu einem Generationenspielplatz umzubauen. Der Vorstand wurde hierauf von einigen Anwohnern und Mitgliedern angesprochen, weshalb wir an dieser Stelle einen kurzen Überblick geben möchten.

Im März 2015 traf sich der Vorstand mit dem Pankower Bezirksverordneten Thomas Bohla (SPD) im Siedlungsgebiet zu einem Ortstermin und sprach dabei die Situation im Arboretum an. Vor Ort diskutierten wir explizit die seinerzeit besonders schlechte Pflege der Grünflächen in der Parkanlage sowie Perspektiven für den bestehenden aber über die Jahre stark zurückgebauten Spielplatz. Im Anschluss an diesen Ortstermin brachte Herr Bohla einen Antrag in die Pankower Bezirkverordnetenversammlung (BVV) ein, der zum Ziel hatte, dass der bestehende Spielplatz „zu einem Generationenspielplatz mit einem Schwerpunkt Sport und Spiel für Erwachsene“ umgebaut wird. Ferner wurde das Grünflächenamt darin aufgefordert, den Umbau mit Beteiligung der Anwohnerschaft und explizit unserem Verein vorzunehmen. Dieser Antrag wurde von den Beizirksverordneten aller Parteien im Januar 2016 einstimmig beschlossen. Aufgrund des hohen Bedarfs an Spielplatzreparaturen und Sanierungen in Pankow war es aber damals schon absehbar, dass die Umsetzung des Beschlusses durch das Grünflächenamt Jahre dauern würde. Über den Vorgang haben wir online und auf unseren damaligen Mitgliederversammlungen berichtet, wo es Zustimmung fand. Den Beschluss der BVV kann man hier online beim Bezirksamt Pankow nachlesen.

Während der Coronapandemie wurden nun für lange Zeit auch Sportstätten in Innenräumen geschlossen, sodass Sport und Training nur noch in Außenbereichen stattfinden konnten. Viele Vereine mussten sich Deutschlandweit daher neue Flächen im Freien suchen, um ihre Angebote weiter machen zu können. In Karow sind folglich einige Sportgruppen auf das Arboretum ausgewichen. Die Pandemie hat so aber auch verdeutlicht, wie hoch der Bedarf ganz allgemein nach Spiel- und Sportflächen im Freien auch in Karow ist.

Im Frühjahr diesen Jahres wurden nun das Statteilzentrum im Turm, betrieben von der Albatros gGmbH sowie der Sporttreff Karower Dachse e.V. auf diesen Beschluss zum Arboretum aus dem Jahr 2016 aufmerksam. Sie engagieren sich seither für seine baldige Umsetzung. Neben einer Aufräumaktion im Arboretum, die am 28. Mai stattfand, haben die Karower Dachse eine Petition gestartet. Ziel der Petition ist es, die notwendige Finanzierung für den Umbau des Spielplatzes im Bürgerhaushalt 2022 bereitzustellen. Der Bürgerhaushalt ist ein neues Mittel zur Bürgerbeteiligung im Bezirk Pankow, bei dem Bürger mitentscheiden können, für welche Projekte Gelder eingesetzt werden sollen. Wer die Petition der Karower Dachse unterstützen möchte, kann das hier tun: https://www.change.org/karow-in-bewegung

Der Verein begrüßt die Umgestaltung des bestehenden Spielplatzes im Arboretum zu einem Generationenspielplatz mit Schwerpunkt Sport und Spiel für Erwachsene, auf dessen entsprechenden BVV-Beschluss im Jahr 2016 er in begrenztem Rahmen hingewirkt hat. Erfreulich ist, dass nun auch andere Karower Vereine dieses Anliegen aktiv unterstützen. So haben sowohl die Karower Dachse als auch Albatros bereits in der Vergangenheit mit uns kooperiert und bspw. die Räumlichkeiten des Vereinshauses genutzt.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.

Liebe Mitglieder, liebe Nachbarn,

unser Dachverband, der Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN), hat uns ein Anschreiben und einen Fragebogen zum Thema Probleme mit dem Grundwasser und feuchten Kellern gemailt.

Wer davon betroffen ist, sollte den Fragebogen ausfüllen und dem VDGN zusenden.

Das Schreiben des VDGN gibt es hier zum Download.

Der Fragebogen kann hier heruntergeladen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Vorsitzender Rainer Neumann
und der Vorstand


Auf Einladung der bündnisgrünen Fraktion Pankow nahmen zwei Mitglieder des Vorstandes am Frühjahrsempfang von Bündnis 90/Die Grünen am 6. März im Roadrunners Club im alten Kesselhaus teil. Ab 19:30 Uhr berichteten Ramona Pop, Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, und Stefan Gelbhaar, Mitglied des Deutschen Bundestages, in einer kleinen Talkrunde über Neuigkeiten von der Verkehrswende in Berlin und Deutschland. Danach gab es die Möglichkeit mit den anwesenden Politikern und Gästen der Bezirkspolitik, sowie Vertetern der verschiedensten Pankower Vereine ins Gespräch zukommen. Diese Gelegenheit nutzten wir, um auf unser Problem der fehlenden Lärmschutzwand an der BAB 10 am Kappgraben wiederholt hinzuweisen. Wir haben jeweils im Einzelgespräch mit dem Staatssekretär für Verkehr Ingmar Streese und Stefan Gelbhaar MdB die unzumutbare Situation aufgezeigt und zugleich um Unterstützung und Problemlösung gebeten. Diese wurde uns zugesichert.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.

Am Mittwoch, den 6. November wurde endlich mit der Beräumung des Pariser Platzes begonnen. Diese Maßnahme hatten wir als Verein schon vor mehren Jahren beim Grünflächenamt eingefordert. Damals wurde uns dies als Ausgleichsmaßnahme für andere Bauvorhaben im Bezirk Pankow zugesagt. Ziel war es, die durch die Ruine entstandene Gefahrenstelle zu beseitigen und den Platz zu verschönern. Zu diesen Thema hatten wir Euch Mitglieder im September 2016 befragt.

Zur Erinnerung: Im September 2016 hatten wir gemeinsam als Verein mit Unterstützung der Bürgerstiftung Karow und Johannes Kraft den Pariser beräumt. Entstanden war die Idee bei unserem Gespräch mit Johannes Kraft in unserem Vereinshaus im April 2016. Anschließend wurde mit dem Bezirksamt Pankow vereinbart, die Gefahrenstelle schrittweise zu beseitigen.

Nach mittlerweile drei Jahren ist dies nun geschehen. In der Zwischenzeit haben wir durch ein Absperrband auf die Gefahrenstelle hingewiesen. Nun bleibt nur noch abzuwarten, wann die frei gewordene Fläche begrünt wird. Auf Nachfrage bestätigte uns das Grünflächenamt Pankow, dass der Senat plane, eine Wiese aus gebietsheimischen Arten anzulegen. Außerdem wurde aufgrund unserer Nachfrage veranlasst, dass das Pflegerevier des Amtes die Lage noch einmal genauer prüft. Für uns zeigt sich trotz der langen Verfahrensdauer, dass beharrliches Engagement, häufiges Nachfragen sowie Eigeninitiative und Geduld sich letztlich lohnen.

Um den Anforderungen der wachsenden Stadt gerecht zu werden, hat das Bezirksamt Pankow und die Bezirksverordnetenversammlung Pankow beschlossen, einen Rahmenplan für Karow zu erstellen. Ein Rahmenplan ermittelt Potentiale und gibt Empfehlungen, wie in der Region gebaut und die Infrastruktur entwickelt werden sollte. Wird er vom Bezirksamt oder der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen, so erhält er eine rechtlich bindende Wirkung.

Die Erstellung des Rahmenplans Karow wird von einem Beirat begleitet, dem auch Anwohner und örtliche Vereine angehören. Diese wurden aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählt. Auch wir als Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. hatten uns für eine Teilnahme im Beirat beworben. Leider wurde unsere Bewerbung vom Bezirk nicht angenommen.

Die im Beirat vertretenen Anwohner zeigen sich nun stark über das Ergebnis der Rahmenplanung besorgt. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Rahmenplanung „kein akzeptables und umfassendes Ergebnis erzielt.“ Auch wir, der Vorstand der Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. teilen diese Sorge ausdrücklich. In unserem Engagement haben wir in der Vergangenheit wiederholt und nachdrücklich auf die katastrophale Verkehrslage in Karow hingewiesen. Auch wir können nicht erkennen, dass diese Problematik in den Planungen ausreichend beantwortet wird.

Die im Beirat vertretenen Anwohner haben daher einen Antrag geschrieben. Sie fordern, dass Karow noch vor Baubeginn leistungsfähig durch den öffentlichen Personennahverkehr und durch den Autoverkehr erschlossen wird. Sie fordern, dass auch das Schichtenwasserproblem in Karow noch vor Baubeginn gelöst wird. Darüber hinaus fordern sie eine klare Geschossbegrenzung für Neubauten. Wir, die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. unterstützen diesen Antrag ausdrücklich.

Wenn mindestens 1000 Unterschriften für den Einwohnerantrag gesammelt werden können, dann muss die Bezirksverordnetenversammlung von Pankow den Antrag behandeln und darüber abstimmen. Eine Unterschrift für den Antrag geben kann jede Person, die im Bezirk Pankow wohnt und über 16 Jahre alt ist.

Wir bitten Euch, liebe Mitglieder und Nachbarn, diesen Antrag zu unterstützen und auch Eure Unterschrift zu geben. Unterschriftenlisten liegen aus beim Schuhmacher André Reikowski in der Achillesstraße 67 und in der Birken Apotheke in der Bahnhofstraße 17A, sowie selbstverständlich bei uns im Vereinshaus Nerthusstube im Nerthusweg 46/48. Lasst uns uns alle – Bürger, Initiativen und Vereine – gemeinsam für unser Karow engagieren.

Amtliche Informationen zum Rahmenplan Karow seitens des Bezirksamtes von Pankow gibt es hier:
https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung/verbindliche-bauleitplanung/artikel.757978.php

Den Einwohnerantrag im Wortlaut mit Begründung und einer vorgedruckten Unterschriftenliste gibt es unter anderem auf unserer Internetseite unter diesem Link:
https://www.kappgraben.de/wp-content/uploads/2019/06/Einwohnerantrag_Rahmenplan_Karow.pdf