Beiträge

Im Jahr 2015 hatten wir als Verein den Wiederaufbau des Spielplatzes im Arboretum erstmals ins Gespräch gebracht und einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung von Pankow (BVV) erwirkt, um den Zustand und die Pflege des Arboretums wieder langfristig zu verbessern. Zu Beginn diesen Jahres haben die Karower Dachse und das Stadtteilzentrum Turm diese Initiative erneut aufgegriffen und setzen sich nun ebenfalls dafür ein, den Spielplatz im Arboretum als einen Generationenspielplatz bzw. „Bewegungsparcour“ / „Bewegungspark“ wieder zu errichten. Dabei sollen der Spielplatz im Arboretum so wieder aufgebaut werden, dass er für alle Altersgruppen nutzbar ist. Etwa acht bis zehn verschieden nutzbare Geräte könnten dazu aufgestellt werden. Wie so etwas perspektivisch ungefähr aussehen könnte, kann sich auf der Internetseite des Berliner Ingenieurbüros Sportplan angeschaut werden, welches vergleichbare Geräte für solche Trimm-Dich-Pfade baut. Konkrete Planungen dazu gibt es bisher aber nicht.

Der Vorstand hält es für eine gute Sache, sich für den Wiederaufbau des Spielplatzes in dieser Form einzusetzen. Da den Vorstand aber auch ein paar einzelne Stellungnahmen erreicht haben, die es nicht gut finden, einen Spielplatz im Arboretum zu schaffen, möchte der Vorstand nun alle Mitglieder befragen. Damit diese Befragung die Haltung der Mehrheit der Mitglieder abbildet, sind alle Mitglieder angehalten sich hierzu zu äußern.

Daher stellt der Vorstand allen Mitgliedern die Frage:

Findest Du, dass der Verein sich für den Wiederaufbau des Spielplatzes im Arboretum als Generationenspielplatz einsetzen soll?

Eure Antwort auf diese Frage sendet Ihr bitte mit einem klaren JA oder NEIN und gerne mit einem Kommentar und Euren Gedanken bis zum 24. September unter Angabe Eures Namens und Eurer Mitgliedsnummer per E-Mail an mitgliederbefragung@kappgraben.de oder postalisch an Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V., Nerthusweg 46/48, 13125 Berlin-Karow. Dabei bleibt streng vertraulich, wie Ihr abgestimmt habt und wir werden Eure persönliche Haltung zum Spielplatz nicht anderen Vereinsmitgliedern oder Außenstehenden bekannt machen. Das Ergebnis der Befragung werden wir ausschließlich in anonymisierter Form veröffentlichen.


Häufig gestellte Fragen

Um welche Fläche geht es?

Vor einigen Jahren befand sich im Arboretum noch ein Spielplatz für Kinder. Dieser befand sich im Arboretum auf der Fläche zwischen dem Haduweg auf der einen Seite und dem Nerthusweg und dem Ebenrotsteig auf der anderen Seite. Da der Spielplatz marode war, wurde er über die Jahre abgebaut. Heute befindet sich an dieser Stelle noch eine Sandfläche mit einem kleinen Spielgerät, was dort vor einigen Monaten aufgestellt wurde. Offiziell handelt es sich bei dieser Fläche schon immer und auch heute um einen Spielplatz.

Was ist ein Bewegungsparcour?

Die meisten Spielplätze sind nur für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren nutzbar. es gibt aber auch Spielplätze, deren Geräte für Spiel und Sport von allen verwendet werden können, also von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen und Senioren. Über die Jahre hinweg hat sich die Bezeichnung für solche Spielplätze verändert. In den 1970er/1980er Jahren war insbesondere die Bezeichnung als Trimm-Dich-Pfad populär. Als wir den Spielplatz 2015 erstmals ins Gespräch brachten, wurde so etwas als Generationenspielplatz bezeichnet. Heute wird es oft auch Bewegungsparcour oder Bewegungspark genannt. Dabei handelt es sich um einige Geräte, die zum Spielen und für Sport genutzt werden können. Wie so etwas ungefähr aussehen kann, kann sich auf der Internetseite des Berliner Ingenieurbüros Sportplan angeschaut werden, welches vergleichbare Geräte für solche Trimm-Dich-Pfade baut.

Was ist der aktuelle Planungsstand?

Bisher gibt es keine konkreten Planungen. Als Verein haben wir 2015 erwirkt, dass der Bezirk Pankow die Errichtung eines solchen Spielplatzes beschlossen hat, wenn ausreichende Gelder dafür bereitgestellt werden. Der Beschluss kann auf der Internetseite des Bezirks Pankow nachgelesen werden. Zu Beginn diesen Jahres haben die Karower Dachse und das Stadtteilzentrum Turm diesen Beschluss wiederaufgegriffen und setzen sich nun dafür ein, dass der Bezirk Pankow die notwendigen Gelder bereitstellt und den Beschluss umsetzt. Konkrete Planungen seitens des Bezirks gibt es aber nicht.

Warum gibt es eine Petition zum Spielplatz?

Um den Spielplatz im Arboretum wieder errichten zu können, muss die Bezirksverordnetenversammlung von Pankow (BVV), also das Pankower Parlament, die notwendigen Gelder bereitstellen. Die Karower Dachse haben daher eine Petition an die BVV gestartet, um die notwendige Aufmerksamkeit und Unterstützung so zu gewinnen.

Wer ist für den Spielplatz zuständig?

Beim Spielplatz handelt es sich um eine Fläche des Bezirks Pankow. Dieser ist auch für die Finanzierung, Errichtung und Instandhaltung des Spielplatzes zuständig. Konkret ist das Pankower Grünflächenamt hier verantwortlich. Um den Spielplatz aber wieder aufzubauen, braucht es auch die Unterstützung der Bezirksverordnetenversammlung von Pankow, welche über die Bezirksfinanzen entscheidet, und die Unterstützung des Bezirksamtes, welches den Bezirk und seine Behörden führt.

Um die Ideen zu einem Generationenspielplatz im Arboretum zu besprechen, trafen wir uns am Montag, den 9. August in einer ruhigen und konstruktiven Runde in der Karower Bibliothek mit dem Stadtteilzentrum Turm, mit den Karower Dachsen und Akteuren der Gesundheitsförderung in Pankow. Dabei konnte zwischen den verschiedenen Beteiligten erstmals detailliert besprochen werden, welche Vorstellungen bestehen. Im Jahr 2015 hatten wir als Verein den Wiederaufbau des Spielplatzes im Arboretum erstmals ins Gespräch gebracht und einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung von Pankow (BVV) erwirkt, um den Zustand und die Pflege des Arboretums wieder langfristig zu verbessern. Anfang dieses Jahrs haben die Karower Dachse und das Stadtteilzentrum Turm diese Initiative erneut aufgegriffen und setzen sich nun ebenfalls dafür ein, den Spielplatz im Arboretum als einen Generationenspielplatz bzw. „Bewegungsparcour“ / „Bewegungspark“ wieder zu errichten.

Die Idee aller Beteiligten ist es nun, den Wiederaufbau des ehemaligen Spielplatzes im Arboretum auf seiner damaligen Fläche durch die Bezirksbehörden zu erwirken. Dabei soll der neue Spielplatz als ein Bewegungspark aber durch alle Altersgruppen nutzbar sein, also von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen und insbesondere Senioren. Noch gibt es dazu keine konkreten Planungen, sondern nur einige Ideen, wie so etwas gestaltet werden könnte. Konkret können sich die Beteiligten vorstellen, etwa acht bis zehn Sportgeräte aufstellen zu lassen, die sehr verschieden nutzbar sind. Diese sollen aus robusten Materialien bestehen und wartungsarm sein, bspw. durch den Verzicht auf bewegliche Teile, damit sie durch den Bezirk günstig Instand gehalten werden können. Alle Beteiligten stellten dabei klar, dass weder ein Gebäude, ein Sportplatz, ein Bolzplatz oder Sanitäranlagen etc. geplant werden. Auch soll der Bewegungspark keine Vereinsfläche für Sportvereine darstellen. Wie so etwas perspektivisch ungefähr aussehen könnte, kann sich auf der Internetseite des Berliner Ingenieurbüros Sportplan angeschaut werden, welches vergleichbare Geräte für solche Trimm-Dich-Pfade baut.

Die beteiligten Akteure möchten nun in den kommenden Monaten weiter besprechen, wie so ein Spielplatz als Bewegungspark gestaltet werden kann und wird die Ideen unter Mitarbeit der Zielgruppen und Anwohner weiter schärfen, um dann damit an den Bezirk heranzutreten. Als Verein werden wir zeitnah eine Mitgliederbefragung zum Bewegungspark durchführen.

Wie der Bucher Bote kürzlich berichtete, gibt es Überlegungen den bestehenden Spielplatz im Arboretum zu einem Generationenspielplatz umzubauen. Der Vorstand wurde hierauf von einigen Anwohnern und Mitgliedern angesprochen, weshalb wir an dieser Stelle einen kurzen Überblick geben möchten.

Im März 2015 traf sich der Vorstand mit dem Pankower Bezirksverordneten Thomas Bohla (SPD) im Siedlungsgebiet zu einem Ortstermin und sprach dabei die Situation im Arboretum an. Vor Ort diskutierten wir explizit die seinerzeit besonders schlechte Pflege der Grünflächen in der Parkanlage sowie Perspektiven für den bestehenden aber über die Jahre stark zurückgebauten Spielplatz. Im Anschluss an diesen Ortstermin brachte Herr Bohla einen Antrag in die Pankower Bezirkverordnetenversammlung (BVV) ein, der zum Ziel hatte, dass der bestehende Spielplatz „zu einem Generationenspielplatz mit einem Schwerpunkt Sport und Spiel für Erwachsene“ umgebaut wird. Ferner wurde das Grünflächenamt darin aufgefordert, den Umbau mit Beteiligung der Anwohnerschaft und explizit unserem Verein vorzunehmen. Dieser Antrag wurde von den Beizirksverordneten aller Parteien im Januar 2016 einstimmig beschlossen. Aufgrund des hohen Bedarfs an Spielplatzreparaturen und Sanierungen in Pankow war es aber damals schon absehbar, dass die Umsetzung des Beschlusses durch das Grünflächenamt Jahre dauern würde. Über den Vorgang haben wir online und auf unseren damaligen Mitgliederversammlungen berichtet, wo es Zustimmung fand. Den Beschluss der BVV kann man hier online beim Bezirksamt Pankow nachlesen.

Während der Coronapandemie wurden nun für lange Zeit auch Sportstätten in Innenräumen geschlossen, sodass Sport und Training nur noch in Außenbereichen stattfinden konnten. Viele Vereine mussten sich Deutschlandweit daher neue Flächen im Freien suchen, um ihre Angebote weiter machen zu können. In Karow sind folglich einige Sportgruppen auf das Arboretum ausgewichen. Die Pandemie hat so aber auch verdeutlicht, wie hoch der Bedarf ganz allgemein nach Spiel- und Sportflächen im Freien auch in Karow ist.

Im Frühjahr diesen Jahres wurden nun das Statteilzentrum im Turm, betrieben von der Albatros gGmbH sowie der Sporttreff Karower Dachse e.V. auf diesen Beschluss zum Arboretum aus dem Jahr 2016 aufmerksam. Sie engagieren sich seither für seine baldige Umsetzung. Neben einer Aufräumaktion im Arboretum, die am 28. Mai stattfand, haben die Karower Dachse eine Petition gestartet. Ziel der Petition ist es, die notwendige Finanzierung für den Umbau des Spielplatzes im Bürgerhaushalt 2022 bereitzustellen. Der Bürgerhaushalt ist ein neues Mittel zur Bürgerbeteiligung im Bezirk Pankow, bei dem Bürger mitentscheiden können, für welche Projekte Gelder eingesetzt werden sollen. Wer die Petition der Karower Dachse unterstützen möchte, kann das hier tun: https://www.change.org/karow-in-bewegung

Der Verein begrüßt die Umgestaltung des bestehenden Spielplatzes im Arboretum zu einem Generationenspielplatz mit Schwerpunkt Sport und Spiel für Erwachsene, auf dessen entsprechenden BVV-Beschluss im Jahr 2016 er in begrenztem Rahmen hingewirkt hat. Erfreulich ist, dass nun auch andere Karower Vereine dieses Anliegen aktiv unterstützen. So haben sowohl die Karower Dachse als auch Albatros bereits in der Vergangenheit mit uns kooperiert und bspw. die Räumlichkeiten des Vereinshauses genutzt.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.


Am Freitagabend war der Verein bereits zum zweiten Mal zu Gast beim Neujahrsempfang der SPD Pankow im Rathaus Pankow. Bereits im vergangenem Jahr hat der Vorstand am Neujahrsempfang teilgenommen und sich wenige Wochen später mit dem Kommunalpolitiker Thomas Bohla zu einem Ortstermin in unserer Siedlung getroffen.

Aus diesem Besuch ist ein Antrag entstanden, der am 27. Januar aufgrund des Einsatzes von Thomas Bohla und seiner Fraktion endgültig von der BVV Pankow einstimmig beschlossen wurde. Ziel des Antrages ist es, dass im Arboretum unserer Siedlung ein Generationenspielplatz entsteht, der für Menschen jeden Alters nutzbar ist. Ein erster Erfolg ist bereits, dass das Arboretum nun wieder regelmäßig gemäht und die Mülleimer geleert werden.

Auch beim diesjährigen Neujahrsempfang hat der Vorstand wieder viele interessante Gespräche geführt und Kontakt zu anderen Politikern und lokalen Akteuren geknüpft.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.


Am Samstag den 28. März traf sich der Vorstand der Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. mit dem Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und Sprecher für Kinder- und Jugendhilfe der SPD Fraktion in der BVV Pankow Thomas Bohla, in Begleitung vom Wahlkreisabgeordneten Rainer-Michael Lehmann und dem Vorsitzenden der SPD Karow-Buch Carsten Reichert zu einem Ortstermin in der Siedlung.

Dem Treffen war ein Gespräch beim Neujahrsempfang der SPD Pankow, zu dem der Vorstand eingeladen war, vorrausgegangen. Nach der Schilderung des Zustandes des abgebauten Spielplatzes im Arboretum und des Arboretums selbst, sicherte Thomas Bohla zu, den Vorstand über etwaige Planungsvorhaben zu informieren und den Ort zu besuchen.

Gemeinsam wurden bei einem Spaziergang unter anderen das Arboretum, der Pariser im Siedlungsring und die Situation an der Bucher Chaussee besichtigt. Dabei und beim anschließenden Gespräch im Vereinshaus wurden die Situation und mögliche Zukunftsperspektiven des ehemaligen Spielplatzes im Arboretum und der Grünflächen allgemein besprochen. Es wurde nun verabredet weiterhin in Kontakt zu bleiben und die Thematik zu verfolgen.

Die Stadtrandsiedlung Kappgraben e. V. ist ein unparteiischer Verein und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber allen Parteien. An Kontakt und Kooperation gemäß unserer Interessen mit anderen demokratischen Parteien sind wir stets interessiert.